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Religion

11. Türchen

Religion

Religion ist Privatsache. Damit könnte man den Standpunkt zur Religionsfreiheit abschließen definieren. Nicht aber in Deutschland.

Die Erbsünde der Deutschen – eine ewige Last?

Die Erbsünde lastet schwer auf der Menschheit. Und das seit Adam und Eva der Versuchung nicht widerstehen konnten. Es ist an der Zeit, dass die Kirche akzeptiert, dass dies der einzige Sündenfall ist, welcher bis in alle Ewigkeiten besteht.

Materielle Enteignungen und seien Sie auch noch so schwerwiegend gewesen, erreichen jedoch keineswegs den Status einer Erbsünde. Sie sind materiell. Und damit im Wert begrenzt. Trotzdem soll der deutsche Staat und damit das Volk, bis an den jüngsten Tag für den Sündenfall der Enteignung von Kirchengütern zahlen? Das ist nicht einzusehen.

Die Schuld ist getilgt

Die Schuld ist längst getilgt. Es ist nicht einzusehen, weshalb Juden, Muslime, Atheisten und Angehörige anderer religiöser Minderheiten die Personalkosten der Kirche zu berappen haben. Damit sollte endlich Schluss sein. Religion ist Privatsache und damit geht auch einher, dass die Anhänger einer Kirche deren Kosten selber zu zahlen haben.

Erbringt eine Kirche jedoch Leistungen (Spitäler, Heime, Schulen, Pflegeleistungen, etc.), welche der Allgemeinheit zugutekommen, hat sie selbstverständlich das Recht diese wie jede andere Firma entsprechend den gesetzlichen Gegebenheiten abzurechnen.

Allerdings unter Einhaltung der üblichen gesetzlichen Vorschriften. Es geht nicht an, dass die Kirche innerhalb ihres Dienstleistungsgebildes ein juristisches Paralleluniversum bildet. Das ist nicht akzeptabel. Werden die üblichen Standards durch das Kirchenrecht nicht eingehalten, darf der Staat keine Leistungen durch Organisationen der Kirchen bestellen, fördern oder bezahlen.

Religion ist Privatsache

Die Welt wird nach der Trennung von Staat und Kirche nicht untergehen. Im Gegenteil. Wenn es sich die heutigen „Staatskirchen“ nicht weiter auf ihrem Status bequem machen können, dürfte das innergemeinschaftliche Gefühl stärken. Zumindest bei jenen, denen der Glaube und die aktive Ausübung Ihrer Religiosität wichtig ist. Solche Gemeinschaften haben in Deutschland (und in anderen Ländern dieser Welt) Großartiges geleistet. Wenn Sie ihre Religion mit Toleranz gegenüber Andersgläubigen ausüben, sind sie für jede Gesellschaft ein Gewinn. Ganz ohne staatliche Finanzströme.

 

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